Energiemedizin

Dieser Begriff kam Mitte der 80er Jahre in den USA auf. Die Energiemedizin ist dort offiziell anerkannt und gilt heute als eines der Hauptgebiete der Komplementär- und Alternativmedizin. Sie sieht den menschlichen Organismus als einheitliches, schwingendes System, in dem der physische Körper in Wechselwirkung mit dem ihn umgebenden elektromagnetischen Feld agiert. In der Energiemedizin vereinigen sich östliche Lebensenergie-Konzepte mit westlichen, biophysikalischen Methoden. Auch Erkenntnisse aus den Gebieten Biofeedback- und Selbstregulationsforschung, Psychosomatik und transpersonale Psychologie fließen hier mit ein.


Es wird davon ausgegangen, dass alle Vorgänge im menschlichen Körper von elektromagnetischen Schwingungen gesteuert werden, die bei jeder Person ganz individuell sind. Jede Zelle, jedes Organ und jeder Organismus hat sein spezifisches Schwingungsmuster, ebenso alle Krankheiten und ihre Prä-Zustände. Die Energiemedizin verwendet die bioenergetischen Felder zur Diagnose und Therapie und zielt darauf ab, die blockierte Lebensenergie in Zellen und Organen wieder zum Fließen zu bringen. Damit kann die Selbstregulation des Körpers und somit auch seine Gesundheit wiederhergestellt werden.



Literaturempfehlung:
James L. Oschman: Energiemedizin. Konzepte und ihre wissenschaftliche Basis.